Jeder Mensch kann malen, auf seine ganz eigene Art und Weise! – Und so zu seiner psychische Gesundheit beitragen.

Bereits im Alter von 6 Monaten gehen Kinder auf Entdeckungsreise und hinterlassen ihre ersten Spuren im Möhrenbrei. Wenn das Kind einfach malen darf und Material zur Verfügung gestellt wird, passiert folgendes:

Im Kindergartenalter hat es sich die Formen selbst beigebracht, um eine vollständige Szene im Bild darzustellen (z.B. Eis essen mit Oma).

Außerdem bringen Kinder eine natürliche Veranlagung mit, im Malen und Zeichnen ihre Innen- und Außenwelt zu verarbeiten, sprich Gedanken, Gefühle und Alltagserlebnisse auf Papier zu bringen und sich dadurch selbst zu regulieren.

Was für ein wundervolles Geschenk!

Bekommt ein Kind Regeln vorgegeben wie etwas im Bild auszusehen hat oder, dass es besser, anders, ordentlicher Malen soll, vergräbt es das intuitive Verhalten die eigene Welt im Bild darzustellen. Durch die Unterdrückung des freien spontanen Ausdrucks, traut es sich nicht mehr seinen Impulsen zu folgen. Und das kann sich bis ins Erwachsenenalter bemerkbar machen.

Ein Anliegen von mir ist es, diese Begabung (wieder) zugänglich zu machen und über die Verhinderung dieser Problematik zu informieren.

Das Malen sollte für ein Kind frei von Bewertungen und ohne Anweisungen sein (ausgenommen ist hier das Erlernen einer bestimmten Technik. Hier ist eine liebevolle Anleitung gefragt).

Das Gute ist, dass sich dieser Glaubenssatz lösen lässt und du oder dein Kind somit wieder freien Zugang zu dem ganz eigenen Ausdruck bekommen um die Welt zu verarbeiten.