Was das neue Jahr uns bringen mag…

ist für jeden anders. Eine subjektive Erfahrung. Ein Ausblick aus unterschiedlichen Blickwinkeln, auf unterschiedliche Begebenheiten. So individuell wie wir eben alle sind und uns trotzdem auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner treffen.

Der kleinste gemeinsame Nenner ist wohl die größte Umstellung, die die meisten von uns in diesem Leben erfahren (dürfen).Auch wenn alles wegzubrechen droht, steht dahinter doch eine ganz neue Erfahrung. Corona oder Covid 19 werden nicht zu etwas anderem, wenn wir sie „C“ oder „Corinna“ nennen. Was da ist, ist da und darf da sein. Um angenommen, gesehen, gefühlt, verstanden und verändert zu werden. Wie im großen Außen, auch im kleinen Inneren. Ich mag keine Diskussion über Corona entfachen. Es geht mir um das Sinnbild von Innen und Außen. Von der Arbeit am eigenen Inneren, mit nicht wahrgenommen, verdrängten Gefühlen, Emotionen und Erinnerungen, die nicht benannt werden sollen, damit sie nicht real werden.

Aber sie sind es schon, sie sind real! Ein Stuhl wird nicht zum Tisch, auch wenn wir ihn anders benennen. Alles hat einen Sinn, auch wenn er nicht auf den ersten Blick verstanden und noch lange nicht gelebt wird.

Was für mein neues Jahr steht, ist sicherlich die Reduktion aufs Wesentliche – im Innen, wie im Außen.

Mein Traum von heute Nacht mit einer Reise zu meinem 14-17 jährigen Ich, hat mir die schöne Erinnerung zurück gebracht, wie es war leicht, frei und unbeschwert zu sein. Wir hatten wenig und doch alles. Haben auf engsten Raum zusammen gelebt und hatten doch den meisten Platz – die Natur war unser Zuhause. Wir saßen auf Dächern um die herannahenden Gewitter zu beobachten. Ohne Angst, im vollsten Vertrauen, dass wir sicher und beschützt sind. Hatten Spaß und lachten bis uns nicht nur die Bäuche weh taten.

Und alles trotz wiedrigster familiärer Lebensumstände, geprägt von Streit, Sucht und Mangel. Ganz automatisch hat mein jugendliches Ich trotzdem den Blick auf die Dinge gelenkt, die mich stärkten und mir gut taten. Und genau das tut uns auch jetzt gut. Den Blick auf die Dinge zu lenken, die gut sind, die da sind. Im vermeintlichen Mangel, das Wesentliche wieder zu erkennen. Jeder für sich, jeder auf seine Art und Weise. Und trotzdem ist es ein Akt der Gemeinschaft, des Kollektivs.

Frei nach der Art, „wer bin ich und wenn ja wie viele“, darf ich erkennen, was nicht länger tragbar und dienlich für meinen eigenen Weg ist und mich endgültig davon verabschieden. Der Platz wird frei, für die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben.

Wann, wenn nicht jetzt!?

Ich liebe, was ich tue!

Als Kunsttherapeutin begleite ich in einer Uniklinik Menschen mit psychogenen Stimm- und Schluckstörungen, onko-und neurologischen Erkrankungen und biete Hilfe bei der allgemeinen Krankheitsbewältigung. In meiner Selbstständigkeit (Coaching,Therapie, Kurse und intuitive Kunst) gebe ich Frauen und Männern, die wunderbare Chance sich alternativ zur reinen Sprache im künstlerischen Tun auszudrücken.

Oder ich lasse mich beauftragen ein Kunstwerk zum jeweiligen Thema meines Klienten anzufertigen. Ganz intuitiv entstehen tiefgründige Unikate, die nur darauf warten, sich durch ein gemeinsames Coaching zu offenbaren.Manche Dinge sind vielleicht noch nicht ins Bewusstsein vorgedrungen und in Sprache fassbar. Man findet einfach keine Worte oder es verschlägt einem sprichwörtlich die Sprache. Stimme und Stimmung haben nicht umsonst die gleiche Wortherkunft. Ich begleite den anfangs ungewohnten Prozess, die eigene Innenwelt im Bild darzustellen. Helfe Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen, neues zu wagen. Ich bin da und lasse geschehen, was geschehen soll. Viel, wenn nicht sogar alles, zeigt sich in den jeweiligen Bildern und im Prozess des sich ausdrückens. Die aktuellen und vergangenen Themen, Widerstände, Hindernisse, Ressourcen und Lösungen, innere Anteile und Ahnen.

Wir betrachten die Bilder gemeinsam, gehen auf Spurensuche, fühlen uns ein. Wir bringen ans Licht, was verborgen schien, um es zu würdigen, zu heilen, zu bestaunen, zu erlösen oder einfach nur da sein zu lassen. Gewünschte Veränderungen werden im kleinen Rahmen des Papiers, bis zur inneren Stimmigkeit skizziert, bevor sie ihre Erprobung und Verankerung im alltäglichen Leben erfahren.

Mein Ansatz ist ganzheitlich und bezieht neben Kunst und Gespräch die feinstoffliche Pflanzenheilkunde mit ein.Lösungs- und Ressourcenorientierung liegen mir am Herzen.

Und da Kinder es sowieso lieben sich beim Singen, Tanzen oder beim Malen und Basteln auszudrücken, ist das ZwergenAtelier entstanden. Das künstlerische Tun zeigt auch hier eine wunderbare Alternative und Ergänzung zur Sprache auf. Darauf greift die Kunsttherapie bei Klein und Groß gerne zurück. Für Kinder ist es so viel einfacher ihre vielen Alltags-Erlebnisse zu verarbeitet und zu ordnen. In diesem Kurs geht es um das gemeinsame Experimentieren, Entdecken und Ausprobieren. Wir malen, basteln, stempeln schneiden, kleben und formen. Im Vordergrund stehen die sinnlichen Erfahrungen mit den unterschiedlichen Materialien. Neben der Anregung der Fantasie, werden Feinmotorik, Konzentration und Hand-Auge-Koordination gefördert. Das gemeinsame Tun stärkt die Bindung und schafft Vertrautheit, auch innerhalb einer Gruppe.

Mein Angebot umfasst Online-und Präsenzkurse für Gruppen und Einzelsitzungen. Workshops für Coaches und Therapeuten runden mein Angebot ab.